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So verbinden Sie ein 11-poliges Steckrelais (MK-Serie) korrekt für komplexe Logiksteuerung

Jun 17, 2026

Einführung: Die Vielseitigkeit des 11-poligen Relais

Im Bereich der industriellen Automatisierung und der Schaltschrankkonstruktion sind speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) weit verbreitet. Trotz des Aufkommens digitaler Steuerungen bleiben elektromechanische Relais jedoch unverzichtbar, um physische elektrische Trennung, Signalvervielfachung und Verriegelungslogik zu gewährleisten. Zu diesen gehört das 11-polige Steckrelais relais —häufig als MK-Serie oder zylindrisches Stiftrelais bezeichnet—, eines der vielseitigsten und robustesten verfügbaren Komponenten.

Mit einer dreipoligen, zweifach umschaltbaren (3PDT) Kontaktkonfiguration ermöglicht ein 11-poliges Relais, dass ein einzelnes Steuersignal gleichzeitig drei völlig unabhängige elektrische Stromkreise schaltet. Diese Funktion macht es ideal für komplexe verdrahtete Logiksteuerungen, wie z. B. Vorwärts-Rückwärts-Motorverriegelung, Sicherheitsendstellungs-Schalter, automatische Umschaltanlagen und Alarm-Rückkopplungsschleifen. Für B2B-Ingenieure, Panelbauer und Großhändler ist das Beherrschen des Anschlussbelegungsplans (Pinout) und der logischen Zuordnung eines 11-poligen Relais entscheidend, um einen zuverlässigen und fehlerfreien Systembetrieb sicherzustellen. Dieser Leitfaden bietet eine detaillierte technische Aufschlüsselung der 11-poligen Anschlusskonfiguration, der Standardverdrahtungsverfahren sowie praktischer Logikanwendungen.

How to Properly Wire an 11-Pin Plugin Relay (MK Series) for Complex Logic Control

Verständnis der 11-poligen Anschlusskonfiguration (Pinout-Plan)

Um ein 11-poliges Steckrelais erfolgreich zu verdrahten, müssen Sie die standardmäßige Nummerierung der Anschlüsse an dessen zylindrischer Basis verstehen. Die Anschlüsse sind in einem kreisförmigen Muster angeordnet und werden von unten betrachtet (bzw. auf der entsprechenden DIN-Schiene-Montagebuchse) mit den Zahlen 1 bis 11 nummeriert.
Gemäß internationalen elektrischen Normen (IEC) sind die 11 Anschlüsse in drei klar voneinander abgegrenzte Funktionsgruppen unterteilt: die Betätigungsspule, die gemeinsamen Anschlüsse sowie die Schaltkontaktanschlüsse (Normalerweise geöffnet und Normalerweise geschlossen).

1. Die Betätigungsspule (Anschlüsse 2 und 10)
Diese beiden Anschlüsse versorgen die elektromagnetische Spule des Relais mit Strom. Sobald die Steuerspannung (die je nach Modell Wechsel- oder Gleichspannung sein kann, z. B. 24 V DC oder 220 V AC) zwischen den Anschlüssen 2 und 10 angelegt wird, wird die Spule erregt und erzeugt ein Magnetfeld, das den Anker herunterzieht, um die Kontakte umzuschalten.

  • Anschluss 2: Wird üblicherweise mit dem Neutralleiter (bei Wechselstrom) bzw. dem Minuspol/der Masse (bei Gleichstrom) der Steuerstromversorgung verbunden.
  • Pin 10: Verbunden mit der aktiven Leitung (für Wechselstrom) oder dem Pluspol (für Gleichstrom) des Steuersignals, das üblicherweise über eine Drucktaste, einen Sensor oder einen SPS-Ausgang geschaltet wird.

2. Pol 1 (Pins 1, 3, 4)
Dies ist die erste unabhängige einpolige Wechselschaltstelle (SPDT).

  • Pin 1: Gemeinsamer (COM-)Anschluss. Hier wird die Stromquelle für die erste geschaltete Schaltung angeschlossen.
  • Pin 3: Öffnerkontakt (NO). Dieser Kontakt ist im stromlosen Zustand des Relais geöffnet und schließt, sobald die Spule erregt wird.
  • Pin 4: Schließerkontakt (NC). Dieser Kontakt ist im stromlosen Zustand des Relais geschlossen und öffnet, sobald die Spule erregt wird.

3. Pol 2 (Pins 11, 9, 8)

Dies ist die zweite unabhängige Schalteinheit.

  • Pin 11: Gemeinsamer (COM-)Anschluss.
  • Pin 9: Öffnerkontakt (NO).
  • Pin 8: Normalerweise geschlossener (NC) Anschluss.

4. Pol 3 (Pins 6, 7, 5)

Dies ist die dritte unabhängige Schaltstrecke.

  • Pin 6: Gemeinsamer (COM) Anschluss.
  • Pin 7: Normalerweise geöffneter (NO) Anschluss.
  • Pin 5: Normalerweise geschlossener (NC) Anschluss.

Durch die vollständige elektrische Trennung dieser drei Pole voneinander können Sie unterschiedliche Spannungen mit einem einzigen Relais-Spulensteuersignal schalten (z. B. Pol 1 zum Schalten von 220 V AC für einen Lüftermotor, Pol 2 zum Schalten von 24 V DC für einen SPS-Statuseingang und Pol 3 zum Schalten von 12 V DC für eine Alarm-LED).

Schritt-für-Schritt-Anleitung für professionelle Verdrahtung

Bei der Montage eines Schaltschranks sollten Sie stets an die DIN-Schiene-Montagebuchse anschließen und nicht versuchen, direkt an die Relais-Pins zu löten. Befolgen Sie diese professionelle Installationsanleitung:

Schritt 1: Montieren Sie die Buchse und beschriften Sie Ihre Leitungen

  • Stecken Sie den 11-poligen Stecksockel fest auf Ihre Standard-DIN-Schiene (35 mm).
  • Verwenden Sie vor dem Anschließen der Kabel bedruckte Klemmenhülsen oder Drahtmarkierungen, um jeden Draht gemäß Ihrem elektrischen Schaltplan zu kennzeichnen. Dies ist entscheidend für die spätere Fehlersuche.

Schritt 2: Verdrahten des Steuerspulenkreises

  • Schließen Sie den Neutralleiter oder den negativen Steuerdraht an Klemme 2 des Sockels an.
  • Schließen Sie Ihren geschalteten Phase-Leiter oder positiven Steuerdraht (von Ihrer Starttaste oder dem PLC-Ausgang) an Klemme 10 an.

Schritt 3: Verdrahten der Last- und Logikschaltungen

Je nach Ihren Logikanforderungen schließen Sie Ihre Lastdrähte an die entsprechenden Polklemmen an. Beispiel: Verwendung von Pol 1 zur Steuerung einer Kontrolllampe:

  • Schließen Sie Ihren ankommenden Netzleiter an Klemme 1 (COM) an.
  • Schließen Sie den Draht zur grünen Kontrolllampe „Maschine läuft“ an Klemme 3 (NO) an.
  • Schließen Sie den Draht zur roten Kontrolllampe „Maschine gestoppt“ an Klemme 4 (NC) an.
  • Wenn das Relais nicht mit Strom versorgt ist, leuchtet die rote Leuchtdiode an Anschluss 4.

Wenn die Spule stromdurchflossen ist, erlischt die rote Leuchtdiode und die grüne Leuchtdiode an Anschluss 3 leuchtet auf.

Schritt 4: Montieren Sie das Relais und befestigen Sie die Halteklammer

  • Richten Sie die Nut im zentralen Stift des MK-Relais mit dem zentralen Bohrung im Sockel aus. Die Nut stellt sicher, dass das Relais nur in der korrekten physikalischen Ausrichtung eingesetzt werden kann.
  • Drücken Sie das Relais fest in den Sockel, bis es vollständig eingerastet ist.
  • Befestigen Sie eine metallische oder plastische Halteklammer über dem Relaisgehäuse und sichern Sie sie an den Laschen des Sockels. Dadurch wird verhindert, dass das Relais durch industrielle Vibrationen locker wird.

Praktische Logikanwendung: Vorwärts-Rückwärts-Motor-Verriegelung

Eine der häufigsten B2B-Anwendungen eines 11-poligen Relais besteht darin, eine physische Hardware-Verriegelung zwischen Vorwärts- und Rückwärts-Motor-Kontaktoren bereitzustellen. Dadurch wird verhindert, dass beide Kontaktoren gleichzeitig stromdurchflossen werden, was sonst einen katastrophalen Phasenkurzschluss verursachen würde.

  • Verbinden Sie das Steuersignal für die Spule des Vorwärts-Kontaktors über den normalerweise geschlossenen Kontakt (Anschlüsse 1 und 4) von Pol 1 des Rückwärts-Relais.
  • Verbinden Sie das Steuersignal für die Spule des Rückwärts-Kontaktors über den normalerweise geschlossenen Kontakt (Anschlüsse 11 und 8) von Pol 1 des Vorwärts-Relais.
  • Diese physikalische Verdrahtung stellt sicher, dass der Steuerpfad des Vorwärts-Relais solange physisch unterbrochen ist und nicht erregt werden kann, wie das Rückwärts-Relais aktiv ist – eine robuste, fehlersichere Sicherheitsverriegelung, die unabhängig von der Softwaresteuerung funktioniert.

Warum DAQCN MK-Serie 11-polige Relais der Industriestandard sind

Bei DAQCN fertigen wir unsere MK-Serie 11-poliger Relais und zugehörigen Stecksockel, um die höchsten weltweiten Standards für industrielle Haltbarkeit und elektrische Sicherheit zu erfüllen:

  • Robuste Silberlegierungs-Kontakte: Unsere MK-Relais verfügen über hochwertige Kontakte aus Silber-Zinn-Oxid (AgSnO2), die eine ausgezeichnete Lichtbogenbeständigkeit und eine lange elektrische Lebensdauer bei stark induktiven Steuerlasten bieten.
  • Hochleitfähige Kupferstifte: Die 11 zylindrischen Stifte bestehen aus hochreinem Kupfer mit einer dicken Nickelschicht, wodurch ein niedriger Kontaktwiderstand, eine minimale Wärmeentwicklung und eine sichere Steckverbindung gewährleistet werden.
  • Deutliche mechanische und LED-Anzeige: Jedes DAQCN MK-Relais ist mit einer mechanischen Flaggenanzeige und einer integrierten, hochsichtbaren LED ausgestattet, sodass Wartungstechniker den Betriebszustand des Relais sofort erkennen können – ohne ein Multimeter zu benötigen.
  • Flammhemmendes transparentes Gehäuse: Unsere Gehäuse sind aus schlagfestem, selbstverlöschendem Polycarbonat geformt und bieten klare Sicht auf das Innere sowie Schutz der Komponenten vor Staub und mechanischer Beanspruchung.
    Für industrielle Großhändler, Panelbauer und Automatisierungsvertriebe bedeutet die Lagerhaltung von DAQCN MK-Relais und -Sockeln eine zuverlässige, normkonforme Lösung, die auch die anspruchsvollsten industriellen Anforderungen erfüllt.

Fazit: Beherrschung klassischer Steuerschaltungen

Die Verdrahtung eines 11-poligen Steckrelais (MK-Serie) ist eine grundlegende Fertigkeit für industrielle Elektroingenieure und Schaltschrankbauer. Durch das Verständnis des kreisförmigen Pin-Anordnungsmusters, das Zuordnen gemeinsamer Eingänge zu den COM-Anschlüssen sowie die Nutzung der drei unabhängigen SPDT-Pole können Sie komplexe, hochzuverlässige Hardware-Logik- und Sicherheitsverriegelungssysteme aufbauen. Die Auswahl hochwertiger Relais und Stecksockel von DAQCN gewährleistet, dass Ihre Steuerungen über viele Jahre hinweg mit maximaler Stabilität, Präzision und Sicherheit betrieben werden.

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